Salon Intersektionalität – Reality Check

Auftaktveranstaltung der Salonreihe zu Intersektionalität mit Dr. Natasha Kelly und dem Jugendtheaterbüro

Dr. Natasha A. Kelly

Dr. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin, Panafrikanistin, Autorin und Dozentin und bezeichnet sich selber als ‚Academic Activist‘.

In Kooperation mit Frieda-Frauenzentrum e.V., EWA e.V. Frauenzentrum, RuT, SUSI Interkulturelles Frauenzentrum.

Intersektionaliät ist ein Begriff, der von Schwarzen Feministinnen in den USA geprägt wurde und heute auch hier in kaum einem feministischen Diskurs mehr fehlt.

Dabei wird mittlerweile angenommen und vorausgesetzt, daß die Bedeutung von Intersektionalität bekannt ist, ebenso wie ihre Eignung als Tool zur Analyse gesellschaftlicher und politischer Realitäten. Doch die Nutzung des Begriffes ist weitaus häufiger und geläufiger als die konkrete Berücksichtigung von Intersektionalität im Alltäglichen und in der Praxis feministischer Arbeit.

Haben wir das Konzept wirklich durchdrungen? Wie gelingt es, Intersektionaliät bewußt zu machen jenseits von akademischen Definitionen? Wir wollen noch einmal an die Grundlagen gehen und laden alle dazu ein, die ihr Verständnis von Intersektionalität – und den zugrundeliegenden Realitäten – auf ein solides Fundament stellen wollen.
In einem Salonformat kommen wir ins Gespräch und tauschen uns, nach einem Input und angeleitet von Dr. Natasha A. Kelly, zu den Realitäten hinter dem Schlagwort aus und die Theatergruppe „Jugendtheaterbüro“ wird angelehnt an die Thematik das Stück ‚90/60/90 Rollenscheiß‘ präsentieren.

Frieda-Frauenzentrum e.V.
Übung zur Selbstreflektion mit Hilfe der sog. Power Flower
Theatergruppe „Jugendtheaterbüro“ stellen das Stück ‚90/60/90 Rollenscheiß‘ vor