Acting in Concert
Talk „queering and decolonizing spaces“
Vika Kirchenbauer | Foto: Lea Hopp
Neda Sanai | Foto: Lea Hopp
Sound Installation by Neda Sanai

Talk „queering and decolonizing spaces“

Neda Sanai, Shaheen Wacker und Vika Kirchenbauer laden ein, gemeinsam zu erproben, wie sich in Räumen wie diesen mehr Awareness schaffen lässt – wie sie sich queeren und dekolonialisieren lassen. Ausgehend von Inputs der drei richtet sich das Gespräch an alle Teilnehmenden von acting in concert – Künstler*innen, helfende Hände, Publikum: Was sind ihre, was sind eure Erfahrungen mit cis-heteronormativen, rassistischen, durch Ausschluss gekennzeichneten Räumen? Dabei geht es auch um den Ort, an dem das dieses Gespräch stattfindet: Was heißt das intersektionale Umarbeiten von Strukturen abseits der Großstädte?

Kann elektronische Musik, ein Festival oder eine Party dabei helfen, empowernde und safere spaces für marginalisierte Gruppen zu schaffen? Ja, klar, das macht sie längst – aber wie!? Welche Verantwortung und emotionale Arbeit fällt dabei dem Publikum, welche den Künstler*innen zu?

Foto: Lea Hopp
Foto: Lea Hopp

acting in concert schlägt musikalische Übungen zu Gender- und Genre-Bending vor. Hier verhandeln Konzerte und Diskussionen wie Musik, queer-feministische und postkoloniale Praxen in der Gegenwart politisch wirksam werden können – oder es längst schon sind.

Gemeinsam mit Neda Sanai, Lala &ce, Iku, COOL FOR YOU, slimgirl fat, MHYSA, Shaheen Wacker, Larry B und Born in Flamez spielt acting in concert in einem anderen Jetzt auf, das trotzdem auch unseres sein könnte. Unseres? Die namensgebende Instruction nimmt das Festival wörtlich und persönlich: Gemeinsam handeln, im Konzert – darüber hinaus. Und die Differenzen dieses Zusammenschlusses nicht übertönen, sondern hörbar machen.